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DAS BIN ICH ,
GUCKST DU
Rezept für Hexenblut:
Sieht aus wie Blut - und schmeckt soo gut!!! :-)
Alle Zutaten in ein Bowlegefäß oder einen großen Saftkrug geben:
1 1/2 Liter (2 Flaschen) Blutorangensaft von Granini
1 1/2 Liter Hagebuttentee (bereits abgekühlt und gesüßt)
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Krötenschleim:
3 Bananen mit dem Pürierstab oder mit der Gabel zerdrücken, mit etwas Zucker abschmecken, den Saft einer halben Zitrone dazugeben und mit 3 Litern Milch
auffüllen.
LESEN UND DARÜBER NACHDENKEN
Mollebu und das Geheimnis des Kästchen
Als Mollebu noch viel kleiner war, da dachte er
immer, wenn er traurig oder alleine war oder
wenn ihm etwas weh tat, weil ihn ein anderes
Kind geärgert hatte, oder weil er krank war,
dann dachte Mollebu : So oft erzählt man
von guten Feen und Zauberern ,die Anderen
helfen und Wünsche erfüllen. Aber zu mir, zu
mir ist noch keine Fee gekommen. Bestimmt
gibt es gar keine Fee!
Lange dachte Mollebu das, lange, bis er
eines Tages das Geheimnis des"kleinen
Kästchens "erfuhr.
Von wem er dieses Geheimnis erfahren hat,
das weiß keiner so genau .Aber dass Mollebu
es nun wusste, das merkte man. .Er fürchtete
sich nun vor nichts und niemandem mehr. Und
weil demjenigen, der das
Geheimnis des kleinen Kästchens kennt,
dieses Geheimnis nicht wie bei allen
anderen Geheimnissen verloren geht, wenn er
es weitererzählt ,hat Mollebu es seinem
besten Freund erzählt: dem Fisch Blubb, der
im Teich am Waldrand lebt. , „Schau mal,
Blubb da ist mein Geheimniskästchen“,
flüsterte Mollebu und er zeigte seinem
kleinen Freund ein bunt bemaltes Kästchen,
in das er die Geheimnisse hineingetan hat. Für
die Kraft des Geheimnisses ist es wichtig,
dass vier Dinge drinnen sind. Und Mollebu
hatte die vier Dinge!
„Du musst dir ein Blatt suchen“, erzählte
Mollebu dem kleinen Fisch weiter.“Ein Blatt
das von einem Baum oder einem Busch
gefallen ist, denn nur dann braucht es der
Baum nicht mehr, und es kann dir die Kraft
des Kästchens geben. Blätter fallen immer
von Bäumen und im Winter ganz doll viele, weil
im Winter die Kinder und auch die
Erwachsenen öfter krank sind, als im Sommer .
Der Baum braucht dann die Blätter nicht mehr,
weil er sich im Winter ausruht und im
Sommer neue Blätter bekommt .Aber die
Blätter haben noch viel Kraft in sich und
können den Menschen helfen. So
ein heruntergefallenes Blatt tust du dann in
ein Kästchen. Und wenn es getrocknet ist,
dann erst hilft es dir, wenn dir etwas weh tut
oder wenn du krank bist. Dann nimmst du das
Blatt vorsichtig aus dem Kästchen heraus
und zerreibst es in deiner Hand, bis es
ganz zerbröselt .Durch die Kraft des
Geheimnisses zerreibst du damit auch ein
Stück von deinen Schmerzen.“
„Blubb“, da blubberten dem kleinen Fisch
zwei Blubberblasen aus dem Mäulchen,
weil er Mollebu so gespannt zuhörte.
„Und wenn du Angst hast, “ erzählte
Mollebu aufgeregt weiter“, dann kann dir
das Geheimnis des Kästchens ebenfalls helfen:
Du brauchst einen Knopf. Irgendeinen Knopf,
den du findest, oder den sonst keiner braucht.
Ein Knopf mit mindestens einem Loch in der
Mitte, damit du die Angst durchblasen kannst!
Die Angst muss sich dann nämlich ganz
klein machen, um durch das Loch zu kommen.
Und wenn du kräftig bläst, dann fluppdiwupp
-- verschwindet die Angst durch das kleine
Loch und kommt so schnell nicht wieder, weil
sie nicht gerne durch so kleine Löcher
gezwängt wird.
Jetzt wusste Mollebus Freund Blubb schon
zwei von den vier Dingen, die in das
Kästchen mussten, damit die Kraft
des Geheimnisses wirken kann. Und die
beiden anderen Geheimnisse? Neugierig
lauschte Blubb. Mollebu öffnete ein bisschen
sein Kästchen -- und da konnte man außer
einem kleinen braunen Blättchen und einem
alten Hosenknopf noch eine kleine Feder
sehen. So eine, wie sie manchmal aus dem
Kissen guckt, wenn der Bezug ab ist.
Blubb streckte einen Moment seinen Kopf aus
dem Wasser, um besser sehen zu können,
und er sah auch noch einen ganz normalen
kleinen Stein in Mollebus Kästchen.
Ganz aufgeregt war Blubb nun, zu erfahren,
was in der Feder und dem Steinchen
für Geheimnisse steckten.
„Wenn du eine kleine Feder findest oder sie
aus einem Bettkissen hervorguckt und nicht
mehr gebraucht wird“, erklärte Mollebu
seinem gespannten Freund, “ dann ist sie frei
für Mut und Kraft. Und der Mut und die
Kraft kuscheln sich dann in die Feder hinein.
Wenn du ganz sanft die Feder streichelst,
dann kann ein bisschen Mut zwischen
den einzelnen kleinen Federhaaren
hervor kriechen und in dich hineinhüpfen.
Aber nur ganz leicht streicheln, damit du den
Mut nicht zerdrückst oder allen Mut auf
einmal herausstreichst, dann verschwindest
er nämlich! Es gibt auch Federn, die sind
so flaumig, dass du nur leicht über sie
blasen musst, und dann schweben der Mut und
die Kraft zu dir hin.“
Blubb schwupp. Blubb schwamm vor
lauter Aufregung erst mal zwei kleine Runden.
„ Und der Stein , welches Geheimnis hat der ? „
blubberte Blubb. Mollebu nahm den kleinen
Stein vorsichtig aus dem Kästchen, legte
ihn behutsam in seine Hand, streichelte ihn
und hielt ihn dann in der Hand, während
er erzählte. „Alle Steine, die draußen in der
Natur liegen, werden am Tag von der Sonne und
in der Nacht vom Mond und von den
Sternen angestrahlt. Die Sonne ist warm,
der Mond leuchtet und
die Sterne blinzeln manchmal. Und dann
blinzeln sie dem einen zu, der das Geheimnis
des Steines und des Kästchens kennt
und der einen kleinen Stein hat.
Wenn du mal ganz traurig bist oder ganz allein
und einsam, dann kannst du den kleinen Stein
aus dem Kästchen nehmen und in deine
Hand legen. Und weil der Stein die Wärme
der Sonne, das Leuchten des Mondes und
das Blinzeln der Sterne in sich drin hat, gibt
er dir davon etwas ab. Und je länger du ihn in
der Hand hältst, desto mehr Wärme und
Licht strahlt er in dich hinein. Durch die Kraft
des Geheimnisses ist es dann, als ob dich
jemand ganz lieb in den Arm nimmt und
kuschelt und warm hält. Oder als ob dir
jemand zublinzelt.
Und wenn du nachts genau in den Himmel
guckst, dann kannst du sogar einen kleinen
Stern sehen, der dir zublinzelt, weil er weiß,
dass du das Geheimnis des Kästchens kennst.